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Hipster Style – mit Vollbart im Trend

Hipster StyleMänner mit Vollbart sind derzeit voll trendy. Wie nahe liegt es da, sich mit dem Hipster Style zu beschäftigen. Doch was zeichnet ihn eigentlich aus, diesen selbstbewussten und individuellen Look?

Was ist der Hipster Style?

Der Hipster Style ist nicht nur ein Mode-Trend. Er bezeichnet eine Lebenseinstellung. Angefangen von der Musikrichtung, der Leidenschaft für unabhängige Kunst oder interkulturelle Literatur bis hin zum ausgefallenen Modegeschmack. Das Motto des Hipster Styles lautet „Individualität“. Ironie zeichnet teilweise die Lebenshaltung eines Hipsters aus. In der Hinsicht erinnert er an einen Dandy. Das fängt bei den T-Shirts mit ironischem Druck an und endet bei den Jutebeuteln mit Aufschrift.

Der Hipster Style hat sich mittlerweile weit verbreitet. Den Hipstern wird Oberflächlichkeit und politisches Desinteresse vorgeworfen. Außerdem sagt man, sie wollen sich einerseits von der Masse absetzen und andererseits bilden sie bereits so eine große Gruppierung, dass jegliche Individualität verloren ginge. Was ist dran an der Hipster-Hysterie und was kennzeichnet einen Hipster?

Entsprungen in der Bundeshauptstadt Berlin sieht man den Hipster Style vorwiegend in Städten. Er gehört einer Subkultur Jugendlicher bis junger Erwachsener Anfang zwanzig der Mittelschicht an, die sich von der Masse absetzen wollen und dies durch ihren extravaganten Kleidungs- und Lebensstil zeigen.

Trotz ihres ausgefeilten Stylings wirken Hipster immer cool und nachlässig. Der Look ist nie klar definiert. Wichtig ist in erster Linie, sich selbst treu zu bleiben und niemanden zu kopieren. Keine grellen Farben, kein modischer Schnick-Schnack.

Aber so neu ist der Trend in Wirklichkeit gar nicht. Denn bereits 1950 war der „Hipster Style“ angesagt. Wer zu dieser Zeit hip sein wollte, fiel durch bestimmte Verhaltensweisen bzw. eine bestimmte Art sich zu kleiden aus der Rolle. Beispielsweise wurde schwarze Kleidung, eine Baskenmütze und immer und überall eine Sonnenbrille getragen. Auch damals war der Bart trendy. Allerdings ließ sich der männliche Hipster keinen Vollbart –so wie heute – stehen, sondern das Ziegenbärtchen war angesagt. Auch der Kunst- und Musikgeschmack basierte auf einer eigensinnigen Note. Der abstrakte Expressionismus, die bebop heads und beat poetry war Voraussetzung, um ein Hipster zu sein.

Zu wem der Hipster Style wirklich passt

Auffällig bei einem männlichen Hipster sind der Vollbart und die Skinny-Jeans. Auch Chino-Hosen, Nerdbrille und Jutebeutel sprechen für einen Hipster. An sich ist der Hipster intellektuell aber trotzdem realistisch und geerdet. Er hat eine Leidenschaft für das Internet und schwört auf abgefahrene Blogs. Auf Kunstgalerien oder Flohmärkten wird man ihn antreffen.

Nicht jeder kann es sich leisten, ein Hipster zu sein. Bei manch einem wirkt der Look aufgesetzt und genau das passt eben nicht zu dem Hipster Style. Letztendlich ist es entscheidend, dass der Hipster diese Einstellung auch wirklich verkörpert, denn alles andere würde schnell lächerlich wirken. Der Hipster Style sollte der Teenager- bzw. jungen Erwachsenengeneration überlassen bleiben, denn ab einem gewissen Alter wird die coole Ausstrahlung zur Lachnummer.

Wo kauft man beim Hipster Style seine Klamotten?

Ein Hipster geht gerne in Vintage-Shops einkaufen, denn dort findet er Kleidung nach seinem Geschmack. Mittlerweile bieten aber auch viele Marken Kleidung für den Hipster Style an. Ein „echter“ Hipster jedoch vermeidet es, Markenkleidung in Geschäften, die die Marke selbst betreibt, zu kaufen.

Wie sieht denn der Hipster Style aus?

Klare Definitionen gibt es bei diesem Look nicht. Ein paar Basics und Grundprinzipien jedoch können auf jeden Fall genannt werden.

Röhrenjeans (nicht nur bei Männern) sind das A und O eines Hipsters. Auch gehören abgetragene Lederjacken, Armeeparkas sowie Sakkos in die Garderobe.

Die Oberteile zeichnen sich beim Hipster Style dadurch aus, dass sie häufig bedruckt sind. Damit will der Träger seine Meinung kundtun. Oftmals handelt es sich um ironische Sprüche. Oberteile mit Karomustern gehören ebenfalls in den Kleiderschrank eines Hipsters. Männer greifen bei den Shirts eher zu engeren Varianten mit sehr kurzen Ärmeln.

Ein Stichwort darf im Zusammenhang mit dem Hipster Style nicht fehlen: der Layer-Look. Da wird mit Farben und Mustern wild kombiniert, mehrere Schichten Kleidung übereinander getragen, ohne dass es kompatibel wäre. Denn genau das ist das Schöne an diesem Style, die unkonventionelle Art fast alles miteinander tragen zu können.

So wie in 1950 gehört auch zum heutigen Hipster Style eine Brille. Am besten eine ironische übergroße Brille mit einem Plastikrahmen. Es gibt sogar Hipster, die Brillen tragen, obwohl sie eigentlich keine bräuchten, nur der Coolness wegen.

Converse Schuhe sind hip, allerdings trägt sie mittlerweile wieder die breite Masse, sodass Vintageschuhe oder Doc Martens besser geeignet sind. Bei den Sportschuhen sind die Classic Reeboks zu bevorzugen.

Das Outfit eines Hipsters besteht häufig aus Kleidung, die überhaupt nicht zusammenpasst.

Und die Haare eines Hipsters…?

Getragen wird bei den Männern meistens ein Undercut. Oben sind die Haare oft lang, an den Seiten abrasiert und münden dann in einen Vollbart. Wichtig ist, dass alles immer gepflegt aussieht. Auch wenn der Hipster gerne mit seinem Outfit nachlässig wirkt, ist er garantiert nicht ungepflegt. Eine Kombination aus zerzaustem Haar mit asymmetrischem Pony ist auch gut.

 Welche Accessoires den Hipster Style ausmachen

Die Auswahl an Accessoires für den Hipster Style ist unerschöpflich. Auch ironische Accessoires, wie eine Lunchbox oder ein Tierbild, sind obligatorisch. Uhren im Retro-Design und große Goldketten runden das Styling ab. Ebenso wie die Kopfbedeckung. Im Winter sind die Beanies ein wichtiges Accessoire. Bei wärmeren Temperaturen wird auch gerne mal zu Filz- oder Strohhüten gegriffen.

Auch hier gilt: Bloß keine Gedanken darüber machen, ob das alles zusammenpasst! Es wird eben alles getragen, was Aufmerksamkeit erregt.
Auch Accessoires aus Leder gehören zum Hipster Style dazu, seien es Umhängetaschen, Gürtel oder Westen aus Leder.

Schals und Tücher gehen immer, egal zu welcher Kleidung und zu welcher Jahreszeit. Deswegen gehören in die Garderobe eines Hipsters Baumwoll-/Leinenschals. Am besten sind wild gemusterte.

Die Haut wird mit sichtbaren Piercings und Tattoos verziert.
Voraussetzung für den Hipster Style ist es, dass der Hipster immer eine Tasche dabei hat, in die sein Laptop passt.

Fazit:
Das wesentliche Motto des Hipster Styles ist „Individualität“. Denn Hipster haben es nicht nötig, sich nach aktuellen Modetrends zu richten. Im Gegenteil – mit ihrem individuellen Styling wollen sie sich selbstbewusst von der Masse absetzen. Der Hipster Style ist nicht nur eine Moderichtung. Er ist eine Lebensphilosophie.

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